Regeneration & Reparatur
Forschungspeptide, die in der Gewebereparatur, Regeneration und Biologie der extrazellulären Matrix untersucht werden. Diese Kategorie umfasst die in der Wundheilungs- und Bindegewebsliteratur am häufigsten zitierten Verbindungen: BPC-157, ein synthetisches Pentadekapeptid, untersucht für Angiogenese und Stickstoffmonoxid-Signalgebung; TB-500, ein Thymosin-beta-4-Fragment, untersucht für Aktinregulation und Zellmigration; KPV, ein von alpha-MSH abgeleitetes Tripeptid, untersucht in Modellen der NF-kB-Signalgebung und Schleimhautentzündung; und GHK-Cu, ein Kupfer-Tripeptid, untersucht für Kollagensynthese und Matrixumbau.
Was diese Verbindungen verbindet, ist eine gemeinsame Forschungsfrage, kein gemeinsamer Mechanismus: wie Gewebe sich nach einer Schädigung wieder aufbaut. BPC-157 und TB-500 sind beide Fragmente größerer endogener Proteine und erscheinen vor allem in gastrointestinalen und muskuloskelettalen Modellen. KPV kommt aus einer völlig anderen Signalfamilie — es ist das C-terminale Tripeptid von alpha-MSH — und gelangt über Entzündung statt über Reparatur in dieselbe Literatur. GHK-Cu ist der Ausreißer: ein Metallkomplex, dessen Kupferion Teil seiner Identität ist und keine auszuschließende Verunreinigung.
Analytisch ist diese Kategorie unkompliziert. Drei der vier Verbindungen haben unter 16 Reste, ein Zertifikat sollte also einen dominanten HPLC-Peak und eine gemessene Masse innerhalb eines Bruchteils eines Dalton vom theoretischen Wert zeigen — in einer kurzen Kette hat eine Deletionssequenz kaum Platz, sich zu verstecken. GHK-Cu ist die Ausnahme und braucht eine andere Prüfung: Der Kupferkomplex ist blau, ein weißer lyophilisierter Kuchen in einem GHK-Cu-Fläschchen ist also kein GHK-Cu, und die angegebene Masse muss das gebundene Kupfer berücksichtigen, nicht das freie Peptid. Unser Artikel zu BPC-157 und TB-500 und der GHK-Cu-Artikel behandeln beides ausführlich.
Jede Charge wird von einem unabhängigen Labor auf HPLC-Reinheit und massenspektrometrische Identität analysiert; ein chargenbezogenes Analysenzertifikat ist auf Anfrage erhältlich. Lieferung als lyophilisiertes Pulver, ausschließlich für In-vitro-Forschung und Laborzwecke.